Die Kapselkarte: Zugang bewusst weitergeben und widerrufen
Eine Karte verbindet eine Kartennummer mit einem geheimen Zugang. Entscheidend ist, wem du sie gibst und wie lange sie gelten soll.
Veröffentlicht 1.10.2026 · Redaktion Memorykapsel · Quellen geprüft am 01.10.2026
Illustration aus Memorykapsel · Das Bild erklärt das Thema, es ist kein Foto der gemeldeten Veranstaltung.
Wie ein Schlüssel für eine bestimmte Kiste
Eine Kapselkarte ist für eine bestimmte Kapsel gedacht. Sie enthält Informationen, mit denen ein Empfänger die freigegebene Ansicht öffnen kann. Wer sowohl die Nummer als auch den geheimen Zugang kennt, kann den dafür vorgesehenen Inhalt aufrufen. Behandle diese Daten deshalb wie einen Schlüssel. Ein Foto der Karte in einem öffentlichen Chat wäre bereits eine Weitergabe.
Vor der Ausgabe kontrollieren
Prüfe in deinem Archiv zuerst die gewählte Kapsel und ihre Medien. Erstelle die Karte nur nach bewusster Bestätigung und der geforderten Passwortprüfung. Wähle eine passende Gültigkeit. Notiere für dich, wem du die Karte gibst. Nutze eine sichere persönliche Übergabe oder einen geeigneten getrennten Kommunikationsweg für den geheimen Zugang.
Empfänger verständlich anleiten
Zeige die Seite Kapsel öffnen. Dort werden Kartennummer und geheimer Zugang eingegeben. Erkläre, dass die Karte kein allgemeiner Zugang zu deinem Konto ist. Der Empfänger sollte die Karte nicht ohne Zustimmung weiterreichen. Prüfe vor einer wichtigen Übergabe selbst, ob die Angaben lesbar und vollständig sind.
Wenn sich deine Entscheidung ändert
Du kannst eine ausgegebene Karte im vorgesehenen Bereich widerrufen. Eine neue Ausgabe verändert den gültigen Zugang. Bereits heruntergeladene Dateien werden durch einen Widerruf nicht von fremden Geräten entfernt. Gib daher nur Inhalte weiter, die der Empfänger tatsächlich behalten darf. Die Karte ist auch kein Nachlassnachweis und kein Ersatz für rechtliche Vollmachten.
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