Archivratgeber: Vor dem Umbenennen eine Zuordnung von alten zu neuen Dateinamen sichern
Archivratgeber: Vor dem Umbenennen eine Zuordnung von alten zu neuen Dateinamen sichern. Eine konkrete Anleitung für eine verständliche eigene Erinnerung und ihren überprüfbaren Zusammenhang.
Veröffentlicht 24.10.2026 · Redaktion Memorykapsel · Quellen geprüft am 24.10.2026
Illustration aus Memorykapsel · Das Bild erklärt das Thema, es ist kein Foto der gemeldeten Veranstaltung.
Ein neuer Name kann eine alte Beziehung verdecken
Du möchtest unverständliche Dateinamen durch lesbare Bezeichnungen ersetzen. Gleichzeitig verweist eine vorhandene Liste noch auf die bisherigen Namen. Das DPC-Handbuch erläutert Dokumentation als Hilfe zum späteren Verständnis digitaler Materialien und ihrer Veränderungen. Für eine kleine private Sammlung empfehlen wir deshalb, vor einer Umbenennung die Zuordnung zwischen alter und neuer Bezeichnung festzuhalten. Der neue Name allein erzählt diese Veränderung nicht.
Mit einer überschaubaren Tabelle beginnen
Notiere bisherigen Pfad, vorgesehenen Namen und den Grund der Änderung. Prüfe, ob mehrere Dateien denselben neuen Namen erhalten würden. Für ähnliche Aufnahmen kann eine ergänzende eindeutige Kennung sinnvoll sein. Unbekannte Daten sollten nicht durch ein ausgedachtes Aufnahmedatum ersetzt werden. Teste den Ablauf zunächst an Kopien weniger harmloser Dateien und behalte deren ursprüngliche Zuordnung erhalten.
Verweise nach der Änderung kontrollieren
Öffne anschließend die umbenannten Testdateien und prüfe die zugehörigen Listen oder Projektverweise. Kann jede alte Bezeichnung noch eindeutig einem aktuellen Ziel zugeordnet werden? Erst ein solcher Vergleich zeigt, ob die Umbenennung die gewünschte Übersicht verbessert hat. Bewahre die Zuordnung mit der Sammlung auf und kennzeichne ihren Stand. Sie ist eine praktische Beschreibung, keine allgemeine Garantie für reparierte Links. Anwendungen mit eingebetteten Verweisen können zusätzliche besondere Prüfungen benötigen.
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