Internationale Herkunftsstandards: Originaldatei und geteilte Fassung getrennt aufbewahren
C2PA beschreibt technische Angaben zur Herkunft und Bearbeitung digitaler Medien.
Veröffentlicht 4.11.2026 · Redaktion Memorykapsel · Quellen geprüft am 04.11.2026
Illustration aus Memorykapsel · Das Bild erklärt das Thema, es ist kein Foto der gemeldeten Veranstaltung.
Die Ausgangsdatei eindeutig benennen
C2PA beschreibt technische Angaben zur Herkunft und Bearbeitung digitaler Medien. Für ein privates Archiv beginnt der Umgang damit schon bei der Benennung. Vergib einer Originaldatei eine dauerhafte Kennung und halte fest, woher sie stammt. Wenn du später eine kleinere Version zum Teilen erstellst, gib ihr eine eigene Kennzeichnung. Notiere, aus welcher Ausgangsdatei sie entstanden ist und welche Arbeitsschritte du vorgenommen hast.
Herkunftsinformationen an beiden Fassungen prüfen
Öffne beide Dateien in einem Werkzeug, das entsprechende Herkunftsinformationen anzeigen kann, wenn sie vorhanden sind. Eine Weiterverarbeitung oder Veröffentlichung kann solche Angaben entfernen. Halte deshalb zusätzlich einen eigenen kurzen Vermerk zu Datum, Bearbeitung und verantwortlicher Person fest. Verzichte bei einer öffentlich geteilten Datei auf unnötige private Details. Die private Ausgangsdatei und eine öffentliche Kopie können unterschiedliche Zwecke erfüllen.
Technische Angaben verständlich einordnen
Ein Herkunftsnachweis kann Informationen über eine Fassung und ihre Bearbeitung nachvollziehbarer machen. Die tatsächliche Bedeutung einer Aufnahme hängt weiterhin von ihrem Kontext ab. Eine fehlende Herkunftsangabe allein erlaubt ebenfalls kein Urteil über die Echtheit. Wenn du das Foto in eine Familiengeschichte aufnimmst, trenne daher den technischen Vermerk von der Beschreibung des Ereignisses. Damit bleiben beide Angaben für spätere Leser verständlich.
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