Britische Archivpraxis: Digitale Kopien nach gemeinsamen Ausfallrisiken prüfen
Das Handbuch der Digital Preservation Coalition beschreibt Redundanz und getrennte Speicherorte als Bestandteile digitaler Aufbewahrung.
Veröffentlicht 4.11.2026 · Redaktion Memorykapsel · Quellen geprüft am 04.11.2026
Illustration aus Memorykapsel · Das Bild erklärt das Thema, es ist kein Foto der gemeldeten Veranstaltung.
Alle Speicherorte in eine Übersicht bringen
Das Handbuch der Digital Preservation Coalition beschreibt Redundanz und getrennte Speicherorte als Bestandteile digitaler Aufbewahrung. Für eine kleine Sammlung kannst du das mit einer Tabelle umsetzen. Nenne jede Kopie, ihren Ort und die Person, die im Bedarfsfall darauf zugreifen kann. Eine zweite Partition auf demselben Gerät steht in einer eigenen Zeile, bekommt aber dieselbe Kennung für das gemeinsame Gerät. So erkennst du, welche Kopien bei einem Hardwareausfall gleichzeitig verschwinden könnten.
Abhängigkeiten sichtbar machen
Betrachte zusätzlich, ob mehrere Speicher am selben Stromanschluss hängen oder mit demselben Konto verwaltet werden. Ein Fehler bei der Synchronisierung kann sich auf mehrere Orte ausbreiten. Zeichne daher eine Verbindung zwischen Geräten, die automatisch Änderungen austauschen. Ergänze, welche Kopie bewusst getrennt gehalten wird und wann sie zuletzt lesbar war. Bei vertraulichen Beständen gehören Zugriffsrechte und die sichere Ablage von Wiederherstellungsinformationen ebenfalls in die Planung.
Eine kleine Rückleseprobe einplanen
Wähle einen Ordner aus, den du getrennt von der Arbeitskopie wiederherstellen kannst. Vergleiche Anzahl und Namen der Dateien und öffne repräsentative Stücke. Halte Datum, Speicherort und Ergebnis fest. Eine lesbare Probe ersetzt keine vollständige Prüfung, zeigt aber, ob die gewählte Kopie grundsätzlich erreichbar ist und die Zuständigkeit in der Praxis funktioniert.
Weitere Berichte